Die Rheinland-Pfalz-Hallenmeisterschaften in Ludwigshafen waren für die Leichtathletinnen und Leichtathleten des 1. FC Kaiserslautern ein intensives und erfolgreiches Wochenende. In nahezu allen Altersklassen mischten die FCK-Athletinnen und -Athleten vorne mit, holten Medaillen, stellten persönliche Bestleistungen auf und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung.
Besonders erfreulich war erneut die geschlossene Mannschaftsleistung des Nachwuchses. In der U16 sorgte Ben-Luka Harde (M14) für ein echtes Ausrufezeichen: Er gewann sowohl den 60-Meter-Sprint als auch die 60 Meter Hürden und bestätigte damit seine starke Entwicklung. Vereinskollege Noah Weills überzeugte mit Platz zwei über die Hürden und dem Sieg im Weitsprung. Auch Konstantin Nesplak, Katharina Hübner und Nina Dreier trugen mit Podest- und Top-Platzierungen zum starken Abschneiden bei. In der U18 setzte Johanna Hoffmann mit ihrem Sieg über 400 Meter ein weiteres Highlight.
In der U20 zeigten vor allem die Springerinnen ihre Klasse. Wenke Simon belegte sowohl im Hochsprung als auch im Weitsprung den zweiten Platz, wobei es im Weitsprung denkbar knapp zuging. Rahel Mayer ergänzte das gute Ergebnis mit Rang zwei im Dreisprung, während Tim Klüter im Sprint nur wenige Hundertstel am Finaleinzug vorbeischrammte.
Auch im Aktivenbereich war der FCK mehrfach vertreten. Ronja Walthaner behauptete sich in einem hochklassig besetzten 60-Meter-Hürden-Feld der Frauen mit Rang drei. Anna Meyer und Melissa Maurer zeigten über 800 Meter ein starkes Rennen, Sarah Tretter bewies trotz Rückenproblemen im Kugelstoßen großen Kampfgeist und wurde Dritte.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte Moritz Heene über die 60 Meter Hürden. In zwei Läufen setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch und nahm wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben mit. Bereits in zwei Wochen steht für ihn mit den Süddeutschen Meisterschaften der nächste Höhepunkt der Hallensaison an.
Die Rheinland-Pfalz-Hallenmeisterschaften bestätigten insgesamt die positive Entwicklung der FCK-Leichtathletik. Viele Athletinnen und Athleten zeigten sich konkurrenzfähig auf Landesebene – eine starke Grundlage für die kommenden Wettkämpfe.